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	<description>von Peter Schumacher &#124; Medienwissenschaftler &#124; Journalist &#124; Trainer</description>
	<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 12:08:55 +0000</pubDate>
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		<title>Delmenhorster Kreisblatt macht Medien-Schlagzeilen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 12:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Delmenhorster Kreisblatt, das vor 19 Jahren meinen ersten Artikel gedruckt hat, beurlaubt seinen stellvertretenden Chefredakteur Ulrich Arlt - wenige Monate, bevor der ohnehin in den Ruhestand gegangen wäre. Die Umstände sind bemerkenswert: Bei der Berichterstattung über eine SPD-Affäre hatte Arlt klar Position bezogen, und damit den Unmut der regionalen SPD-Fürsten auf sich gezogen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.dk-online.de/index.php">Delmenhorster Kreisblatt</a>, das vor 19 Jahren meinen ersten Artikel gedruckt hat, beurlaubt seinen stellvertretenden Chefredakteur Ulrich Arlt - wenige Monate, bevor der ohnehin in den Ruhestand gegangen wäre. Die Umstände sind bemerkenswert: Bei der Berichterstattung über eine SPD-Affäre hatte Arlt klar Position bezogen, und damit den Unmut der regionalen SPD-Fürsten auf sich gezogen. Die <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=na&amp;dig=2008%2F08%2F23%2Fa0057&amp;cHash=ff49b8555e">taz</a> etwa schreibt, dass Arlt auf Druck der Partei gehen musste. Chefredakteur Ralf Freitag dagegen sagte, Arlt habe &#8220;unter Weglassen sämtlicher Regeln des fairen Journalismus extreme Stimmung im Fall Hartmann verbreitet&#8221;. Damit habe sich die Zeitung &#8220;publizistisch völlig isoliert&#8221;. Letzteres mag sein, kann aber in der <a href="http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/die-hartmann-story/">unübersichtlichen  bis unappetitlichen SPD-Affäre</a> eigentlich kein Grund sein: Eine klare Position sollte da auch mal gegen die SPD-Granden möglich sein.</p>
<p>Schön immerhin, dass das Kreisblatt die umstrittenen Texte Arlts noch online verfügbar hat (mal sehen, wie lange noch), zum Beispiel diese:</p>
<p><a href="http://www.dk-online.de/index.php?artikel=5178144">Kommentar</a> vom 15. August</p>
<p><a href="http://www.dk-online.de/index.php?artikel=5180821">Kommentar</a> vom 16. August</p>
<p><a href="http://www.dk-online.de/index.php?artikel=5189902">Kommentar</a> vom 21. August</p>
<p>(weitere Berichte über die Kreisblatt-Affäre: <a href="http://www.haz.de/newsroom/medien/dezentral/medien/art19252,666881">HAZ</a>, <a href="http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_artikel.php?id=1754646">NWZ</a>).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Online-Infografiken optimal einsetzen</title>
		<link>http://www.peter-schumacher.net/blog/2008/08/14/online-infografiken-optimal-einsetzen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 09:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Mindy McAdams gibt hier ein paar wichtige Hinweise, wie interaktive Online-Infografiken erfolgreich produziert und eingesetzt werden können: Die Tipps beziehen sich vor allem auf den Workflow und die Sichtbarkeit der Angebote. Eine gute Ergänzung zu meinen Überlegungen (1, 2) , wie Online-Infografiken gestaltet sein müssen, damit sie ankommen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mindy McAdams gibt <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2008/how-online-graphics-succeed-or-fail-5-factors/">hier</a> ein paar wichtige Hinweise, wie interaktive Online-Infografiken erfolgreich produziert und eingesetzt werden können: Die Tipps beziehen sich vor allem auf den Workflow und die Sichtbarkeit der Angebote. Eine gute Ergänzung zu meinen Überlegungen (<a href="http://www.onlinejournalismus.de/2006/05/17/wie-user-mit-interaktiven-infografiken-umgehen/">1</a>, <a href="http://www.ojr.org/ojr/stories/050915schumacher/">2</a>) , wie Online-Infografiken gestaltet sein müssen, damit sie ankommen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zusehends</title>
		<link>http://www.peter-schumacher.net/blog/2008/08/11/zusehends/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 14:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8230; hat die SZ beobachtet, als sie mal zugesehen hat.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.peter-schumacher.net/blog/wp-content/uploads/2008/08/sueddeutsche_teaser_11_08_081.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-187" title="sueddeutsche_teaser_11_08_081" src="http://www.peter-schumacher.net/blog/wp-content/uploads/2008/08/sueddeutsche_teaser_11_08_081.gif" alt="" width="239" height="143" /></a></p>
<p>&#8230; hat die <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/815/305781/text/">SZ beobachtet</a>, als sie mal zugesehen hat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Feierabendlaune</title>
		<link>http://www.peter-schumacher.net/blog/2008/07/23/feierabendlaune/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 15:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der bayerische Ministerpräsident Max Streibl, so wusste man in Fachkreisen, sei besser vor sieben Uhr abends zu interviewen, später schlage seine Feierabendlaune durch.
&#8230; schreibt Ulrich Wickert in diesem lesenswerten Text über die Autorisierung von Interviews. Na dann: Prost!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der bayerische Ministerpräsident Max Streibl, so wusste man in Fachkreisen, sei besser vor sieben Uhr abends zu interviewen, später schlage seine Feierabendlaune durch.</p></blockquote>
<p>&#8230; schreibt Ulrich Wickert in <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E34D89286578E473C96E01896323ED2C5~ATpl~Ecommon~Scontent.html">diesem lesenswerten Text</a> über die Autorisierung von Interviews. Na dann: Prost!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Lokalo.de: Print meets Party</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 14:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Local news reloaded: Der Volksfreund spielt seine Print- und Online-Inhalte jetzt auch auf der neuen Plattform lokalo.de aus. Dazu gibt es die Möglichkeit, &#8220;User content&#8221; einzustellen und zu kommentieren. Zwingend ist das nicht. Aber: lokalo.de wird mit der Community von Projektpartner partyface.de gekoppelt (so sind denn auch mal locker über 1000 User eingeloggt). Damit kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Local news reloaded: Der <a href="http://www.volksfreund.de/">Volksfreund</a> spielt seine Print- und Online-Inhalte jetzt auch auf der neuen Plattform <a href="http://www.lokalo.de/">lokalo.de </a>aus. Dazu gibt es die Möglichkeit, &#8220;User content&#8221; einzustellen und zu kommentieren. Zwingend ist das nicht. Aber: lokalo.de wird mit der Community von Projektpartner <a href="http://www2.partyface.de/index.php">partyface.de </a>gekoppelt (so sind denn auch mal locker über 1000 User eingeloggt). Damit kann es aus Volksfreund-Sicht wieder interessant werden. Ob sich umgekehrt aber die Partyface-User für <a href="http://www.lokalo.de/zeitung/6484/Sie-strickt-und-strickt-und-strickt">strickende Frauen</a>, <a href="http://www.lokalo.de/zeitung/6590/Abschied-und-Uebung">Freiwillige Feuerwehren</a> und <a href="http://www.lokalo.de/zeitung/6536/Kleiner-Junge-loest-Fehlalarm-aus">nutzergenerierte Fehlalarme</a> begeistern?</p>
<p>P.S.: Einen vernünftigen Veranstaltungskalender liefert nach wie vor keiner der Beteiligten. Bleiben wir also <a href="http://www.hunderttausend.de/home/startpage.aspx">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Editing, reporting</title>
		<link>http://www.peter-schumacher.net/blog/2008/07/10/editing-reporting/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 13:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist das jetzt eigentlich verkehrte Welt, wenn in der anglo-amerikanischen Medienwelt überlegt wird, die Trennung zwischen Copy Editors und Reportern aufzuheben, während manche deutsche Nachrichtenstube durch die Einführung dieser Rollentrennung gerade zum schicken Newsroom mutiert?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das jetzt eigentlich verkehrte Welt, wenn in der <a href="http://www.thisislondon.co.uk/standard-business/article-23505066-details/Destined+for+the+spike+-+sub-editors+will+struggle+to+survive+in+digital+age/article.do">anglo</a>-<a href="http://www.buzzmachine.com/2008/07/08/newsroom-economics/">amerikanischen</a> Medienwelt überlegt wird, die Trennung zwischen Copy Editors und Reportern aufzuheben, während manche deutsche Nachrichtenstube durch die Einführung dieser Rollentrennung gerade zum schicken Newsroom mutiert?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ich schenke ein Ich</title>
		<link>http://www.peter-schumacher.net/blog/2008/07/09/ich-schenke-ein-ich/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 15:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine FAZ-Mitarbeiterin schildert, wie ihr in Irkutsk die Geldbörse entwendet wurde und was sie daraufhin mit den Behörden erlebte. Der Autorin ist dabei offenbar auch das Wort &#8220;Ich&#8221; aus dem Wortschatz abhanden gekommen.
Nee, im Ernst: In Zeitungstexten nicht in erster Person zu schreiben, kann ja eine durchaus sinnvolle Faustregel sein, weil es den Leser vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine FAZ-Mitarbeiterin <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E68248F496CE643A887CB0E44BC9DB170~ATpl~Ecommon~Scontent.html">schildert</a>, wie ihr in Irkutsk die Geldbörse entwendet wurde und was sie daraufhin mit den Behörden erlebte. Der Autorin ist dabei offenbar auch das Wort &#8220;Ich&#8221; aus dem Wortschatz abhanden gekommen.</p>
<p>Nee, im Ernst: In Zeitungstexten nicht in erster Person zu schreiben, kann ja eine durchaus sinnvolle Faustregel sein, weil es den Leser vor möglichen Eitelkeiten der Reporter schützt. In dieser Form allerdings wird es zum Manierismus. Ich schenke deshalb ein paar &#8220;Ichs&#8221;: Ich, Ich, Ich.</p>
<p>Gerne auch an alle, die sich in ihren eigenen Texten selbst als &#8220;der Chronist&#8221;, &#8220;der Schreiber dieser Zeilen&#8221; oder &#8220;der Berichterstatter&#8221; einführen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Interactive Narratives ist wieder da</title>
		<link>http://www.peter-schumacher.net/blog/2008/07/08/interactive-narratives-ist-wieder-da/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 08:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Nachricht für Freunde des multimedialen Journalismus: Die von Andrew DeVigal gegründete Site interactivenarratives.org ist nach längerer Pause wieder am Start. Das Grundkonzept ist geblieben: Hier finden sich Hinweise auf gelungene Multimedia- und Interactive-Stücke aus aller Welt. Wer Tipps und Hinweise hat, kann sie dort einreichen und so in der Community bekannt machen. Neu ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Nachricht für Freunde des multimedialen Journalismus: Die von Andrew DeVigal gegründete Site <a href="http://www.interactivenarratives.org/">interactivenarratives.org </a>ist nach längerer Pause wieder am Start. Das Grundkonzept ist geblieben: Hier finden sich Hinweise auf gelungene Multimedia- und Interactive-Stücke aus aller Welt. Wer Tipps und Hinweise hat, kann sie dort einreichen und so in der Community bekannt machen. Neu ist, dass die<a href="http://www.journalists.org/"> Online News Association</a> als Herausgeber mit an Bord ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Großnachrichtenlage in Kolumbien</title>
		<link>http://www.peter-schumacher.net/blog/2008/07/02/grosnachrichtenlage-in-kolumbien/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 20:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Server der wichtigsten Nachrichtensites eines Landes zusammenbrechen, ist eine Großnachrichtenlage. Meist etwas Katastrophales, siehe 11. September. Im Moment sind wichtige kolumbianische Newssites nicht erreichbar oder liefern nur eine einzige Textnachricht aus - allerdings eine positive: Ingrid Betancourt ist nach mehr als sechs Jahren Geiselhaft aus der Gewalt der FARC-Rebellen befreit worden, offenbar gemeinsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Server der wichtigsten Nachrichtensites eines Landes zusammenbrechen, ist eine Großnachrichtenlage. Meist etwas Katastrophales, siehe 11. September. Im Moment sind wichtige kolumbianische Newssites nicht erreichbar oder liefern nur eine einzige Textnachricht aus - allerdings eine positive: Ingrid Betancourt ist nach mehr als sechs Jahren Geiselhaft aus der Gewalt der FARC-Rebellen befreit worden, offenbar gemeinsam mit mehreren anderen Geiseln. Die genauen Umstände sind noch unklar, und in Kolumbien geschehen mitunter unerklärbare Dinge - deshalb ist der Nachrichtenhunger groß. Trotzdem: Good news, so far!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Journalismus und Klicks</title>
		<link>http://www.peter-schumacher.net/blog/2008/06/26/journalismus-und-klicks/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 07:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.peter-schumacher.net/blog/?p=178</guid>
		<description><![CDATA[Josef Joffe schreibt in der Zeit ein kleines Meinungsstück zu Journalismus und &#8220;user generated content&#8221;. Die richtige und deshalb auch wenig überraschende These: UGC ist kein Journalismus. Gut, kann man schreiben. Aber warum Klicks ein Widerspruch zum Journalismus sein sollen, das erschließt sich nicht:
&#8220;Einige Zeitungen, vorweg die Washington Post, verdienen schon viel Geld mit Online. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Josef Joffe schreibt in der <a href="http://www.zeit.de/index">Zeit</a> ein <a href="http://www.zeit.de/2008/27/Zeitgeist-27?page=all">kleines Meinungsstück</a> zu Journalismus und &#8220;user generated content&#8221;. Die richtige und deshalb auch wenig überraschende These: UGC ist kein Journalismus. Gut, kann man schreiben. Aber warum Klicks ein Widerspruch zum Journalismus sein sollen, das erschließt sich nicht:</p>
<blockquote><p>&#8220;Einige Zeitungen, vorweg die <em>Washington Post, </em>verdienen schon viel Geld mit Online. Warum? Nicht weil sie die »User« mit ihren Kommentaren und Filmchen einspannt, sondern weil sie ihren hohen Standard aufs Web überträgt, also mit Klasse, nicht mit Klicks arbeitet.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vielleicht liegt es aber auch daran, dass für Joffe die Begriffe &#8220;Klicks&#8221;, &#8220;Visits&#8221;, &#8220;Community&#8221; und &#8220;User&#8221; alle aus der Gosse kommen und so eklig sind, dass er sie nur mit Anführungsstrichen anfassen mag.</p>
<p>[Nachtrag: <a href="http://www.falk-lueke.de/index.php/2008/06/25/die-zeit-und-die-klicks/">Falk Lüke </a>hat mal ein paar Zahlen zusammengestellt, die zeigen, dass auch die Zeit kein wirksames Mittel gegen diese &#8220;Klicks&#8221; hat.]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.peter-schumacher.net/blog/2008/06/26/journalismus-und-klicks/feed/</wfw:commentRss>
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