Neuer Status: Entwicklungszusammenarbeit

Seit heute neu in meinem Reisepass: Ein Visum für drei Jahre Kolumbien. Ich werde im Oktober nach Popayán im Süden Kolumbiens umziehen und dort als Fachkraft im Zivilen Friedensdienst arbeiten. Mein Dienstgeber ist der Consejo Regional Indígena del Cauca (CRIC), den ich in Kommunikationsfragen beraten werde. Die Organisation vertritt die Rechte der Indigenen in Cauca und betreibt auch eine kleine Universität. An der Hochschule Darmstadt bin ich für die Zeit beurlaubt.

Im Oktober geht es los, bis dahin steht noch eine Reihe von Seminaren auf dem Plan, die ich überwiegend bei der AGEH absolviere, meiner entsendenden Organisation. Auch wenn ich schon ein paar kürzere Auslandseinsätze in Lateinamerika hatte: Es gibt doch viel Neues zu lernen, wenn es für drei Jahre in die Entwicklungszusammenarbeit rausgeht. PO steht jetzt nicht mehr für Prüfungsordnung, sondern heißt Partnerorganisation.

Kolumbien ist gerade in einer entscheidenden Phase seines Friedensprozesses. Das formale Friedensabkommen mit der FARC ist dabei nur ein Schritt, dem noch viele weitere folgen müssen. Insofern: Eine interessante Zeit wird es.

Hier wird voraussichtlich nicht viel dazu geschrieben stehen. Ich werde aus verschiedenen Gründen die Kommunikation über weniger öffentliche Kanäle laufen lassen.

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