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	<title>Comments on: Die Angst vorm richtigen Lesen im falschen (Medium)</title>
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	<description>von Dr. Peter Schumacher &#124; Medienwissenschaftler &#124; Journalist &#124; Trainer</description>
	<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 06:05:03 +0000</pubDate>
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		<title>By: Mario</title>
		<link>http://www.peter-schumacher.net/blog/2010/02/03/die-angst-vorm-richtigen-lesen-im-falschen-medium/#comment-73865</link>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 11:36:09 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, für einen Beitrag dazu die ewig aufgeregte Holz/Onlinedebatte etwas rationaler anzugehen. 

Zum F-shaped pattern, scannen und skimmen 1: Wir hatten - noch zu Schülerzeitungszeiten - mal eine kleine Einführung in Layoutbasics, das einzige was daraus bei mir hängengeblieben ist, ist die Annahme, dass der Leser jedesmal wenn er eine neue Doppelseite aufschlägt diese entlang einer Z-förmigen Linie scannt. Warum ein Z gut und ein F schlecht sein soll...

Zum F-shaped pattern, scannen und skimmen 2: Die drei in der Studie gezeigten Seiten haben eines gemeinsam: Sie zeigen Listen, keinen Fließtext. Und Listen sind doch gerade dazu da gescannt zu werden, gerade im Fall einer geordneten Liste (Google Suchergebnisse) wäre alles andere als scannen vergeudete Zeit.

Zu 25% mehr Leseaufwand: Overlay-Ads, Links ein Skyscraper, rechts ein Skyscraper, nach jedem Absatz ein Blocker, dazwischen noch amazon-Links und google-ads... alles blinkt und blitzt, ein Wunder, dass das Ausblenden dieses Werbefeuerwerks nur 25% mehr Lesezeit kostet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, für einen Beitrag dazu die ewig aufgeregte Holz/Onlinedebatte etwas rationaler anzugehen. </p>
<p>Zum F-shaped pattern, scannen und skimmen 1: Wir hatten - noch zu Schülerzeitungszeiten - mal eine kleine Einführung in Layoutbasics, das einzige was daraus bei mir hängengeblieben ist, ist die Annahme, dass der Leser jedesmal wenn er eine neue Doppelseite aufschlägt diese entlang einer Z-förmigen Linie scannt. Warum ein Z gut und ein F schlecht sein soll&#8230;</p>
<p>Zum F-shaped pattern, scannen und skimmen 2: Die drei in der Studie gezeigten Seiten haben eines gemeinsam: Sie zeigen Listen, keinen Fließtext. Und Listen sind doch gerade dazu da gescannt zu werden, gerade im Fall einer geordneten Liste (Google Suchergebnisse) wäre alles andere als scannen vergeudete Zeit.</p>
<p>Zu 25% mehr Leseaufwand: Overlay-Ads, Links ein Skyscraper, rechts ein Skyscraper, nach jedem Absatz ein Blocker, dazwischen noch amazon-Links und google-ads&#8230; alles blinkt und blitzt, ein Wunder, dass das Ausblenden dieses Werbefeuerwerks nur 25% mehr Lesezeit kostet.</p>
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		<title>By: ben_</title>
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		<dc:creator>ben_</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 05:54:55 +0000</pubDate>
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		<description>Etwas das Felix erwähnt hat, was hier ausgelassen wurde: Die eine Studie ist von 2006 und die andere von 1997. Selbst seit 2006 hat sich das Web dramatisch verändert, was Lesbarkeit betrifft, wie man nicht zuletzt an Blogs wie diesem hier sieht. 

Ich kann zu dem Thema nur den Text Oliver Reichenstein empfehlen "100% easy to read":
http://informationarchitects.jp/100E2R/
Dessen Maxime bspw. Zeit Online beim letzten Relaunch gefolgt ist – mit Erfiolg.

Zum anderen: Ich halte nichts von Nielsen. Ich habe nicht die allergeringste Ahnung, warum der von irgendjemandem ernst genommen wird. Dass seine Webseite jede Form von Lesbarkeit Hohn zeugt könnte ich zur Not ja noch verzeihen. Aber selbst seine gedruckten Bücher sind gestalterische Katastrophen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas das Felix erwähnt hat, was hier ausgelassen wurde: Die eine Studie ist von 2006 und die andere von 1997. Selbst seit 2006 hat sich das Web dramatisch verändert, was Lesbarkeit betrifft, wie man nicht zuletzt an Blogs wie diesem hier sieht. </p>
<p>Ich kann zu dem Thema nur den Text Oliver Reichenstein empfehlen &#8220;100% easy to read&#8221;:<br />
<a href="http://informationarchitects.jp/100E2R/" rel="nofollow">http://informationarchitects.jp/100E2R/</a><br />
Dessen Maxime bspw. Zeit Online beim letzten Relaunch gefolgt ist – mit Erfiolg.</p>
<p>Zum anderen: Ich halte nichts von Nielsen. Ich habe nicht die allergeringste Ahnung, warum der von irgendjemandem ernst genommen wird. Dass seine Webseite jede Form von Lesbarkeit Hohn zeugt könnte ich zur Not ja noch verzeihen. Aber selbst seine gedruckten Bücher sind gestalterische Katastrophen.</p>
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