Zeitungskrise? Nicht bei uns!
Der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger erklärt uns in dieser Pressemitteilung, warum in Deutschland eine Zeitungskrise wie in den USA quasi undenkbar ist:
Anders als in den USA seien die Zeitungen in Deutschland sehr gut aufgestellt. Ein Grund sei die enge Bindung zu ihrem Publikum, die im Lokalen besonders ausgeprägt sei. Dazu gehöre außerdem ein Vertriebssystem, das mit der Zeitungszustellung bis zur Haustür weltweit beispielhaft sei. In Deutschland würden die besten Zeitungen der Welt gemacht und im Unterschied zu den USA und vielen anderen Ländern gelte hier nicht der ausschließlich renditeorientierte Shareholder value. Die deutsche Zeitungsbranche sei mittelständisch geprägt. An der Spitze stünden Verleger mit publizistischem und unternehmerischem Anspruch.
2 Fußnoten to “Zeitungskrise? Nicht bei uns!”
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onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema » Blog Archive » Hans-Jürgen Jakobs und der “Journalismus in Gefahr” - ein Nachdenkstück zum Mitklicken on 10 Jul 2009 at 1:39 pm #
[…] Nachtrag 10. Juli 2009 “Der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger erklärt uns in dieser Pressemitteilung, warum in Deutschland eine Zeitungskrise wie in den USA quasi undenkbar ist”, schreibt der Trierer Medienwissenschaftler Peter Schumacher und seziert eine BDZV-Pressemitteilung auf ähnliche – sehr lesenswerte – Weise: “Zeitungskrise? Nicht bei uns!”. […]
JakBlog » Die Zeitung, die gute und edle on 11 Jul 2009 at 11:35 am #
[…] muss man ja befürchten, dass der Zeitungsverlegerverband diese Pressemitteilung (via) ziemlich ernst meint. Dass er wirklich denkt, die Blätter hätten gerade im Lokalen eine […]