Learnings from ICA Chicago

Ok, die ICA-Tagung in Chicago war gut, hier und da auch fachlich interessant. Fast noch interessanter jedoch fand ich, welche Variationen wissenschaftlicher Präsentationen heute auf internationalen Tagungen möglich sind. Ein paar Beispiele:

  • Statt Ghostwriter gibt es jetzt auch Ghostspeaker, die einen Vortrag in Vertretung der Einreichenden halten. Und dabei natürlich nicht müde werden zu betonen, dass sie von dem Thema eigentlich gar keine Ahnung haben – was Fragen vorbaut.
  • Daneben lassen sich auch Präsentationen aus anderen Kontexten wunderbar recyceln. Warum nicht mal die Präsentation eines einstündigen Web-Seminars für einen zehnminütigen Vortrag verwenden?
  • Eine elegante Einstiegsvariante ist, den eingereichten Abstract komplett auf die erste Folie der Powerpoint-Präsentation zu bringen und dann zu beginnen: „Well, this is my abstract. If you are interested what my research basically is about.“

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