Schön gerechnet

Robin Meyer-Lucht schreibt im Perlentaucher, warum die Zeitungen in naher Zukunft ein massives Problem bekommen könnten – wenn nämlich die strukturelle Kopplung von Journalismus und Werbung zerbricht.

Da ich das für Journalisten oder Anzeigenverkäufer zweifelhafte Vergnügen hatte, viele Zeitungsleser mit der Blickaufzeichnung bei ihrer Lektüre zu beobachten, lautet meine Lieblingsstelle in dem Text:

Zudem geraten die häufig schön gerechneten Leserzahlen der Presse unter Rechtfertigungsdruck. Die Preisbildung bei Print-Anzeigen basiert bis heute auf der Fiktion, dass jeder Leser jede Anzeige liest und dass die Zeitung an jedem Tag der Woche die gleiche Leserzahl hat. Im Zeitalter von „cookies“ und „conversion rates“ sind derartige Modelle immer schwerer durchsetzbar.

Und mein Lieblingswort:

„Einflussfaktorenvergessenheit“

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