Diktatur des Frohletariats: Fresse, Presse!

Es ist nicht so, dass ich mir mehr Karneval/Fasching/Fasnacht im Fernsehen wünschen würde. Aber was Jörg Halstein von hunderttausend.de über die FaschiKarnevalisten aus Trier zu berichten weiß, wirft ein seltsam erhellendes Licht auf die Diktatur des organisierten „Frohsinns“: Berichterstattung ist nur erwünscht, wenn sie dem Hofe der Kappenträger dient. Pressefreiheit? Güldet hier nicht. Die meinen das bitter ernst mit ihrem Monarchie-Getue.

Ein Gedanke zu „Diktatur des Frohletariats: Fresse, Presse!

  1. David Schommer

    Schicker Blog,

    dazu vielleicht zu sagen – willkommen in der Internet-Realität. Dass die Altherren des Faschingsvereins mit Internet und der damit einhergehenden Freiheit nichts anfangen können, klar. Und kostenlose Werbung von einem non-kommerziellen Fernsehsender, das ist nicht gern gesehen.

    Erinnert mich ein wenig daran, wie man als Journalist auf Konzerten und Events eingeschränkt wird. Auf der Campus-Invasion in Trier durfte nur die Bühne, nicht die Zuschauermenge fotografiert werden. Und die Künstler auch nur während der ersten zwei (glaub ich) Songs. Bei den sonst so liberalen Holländern ist die Freiheit des Fotografen sogar so eingeschränkt, dass man nicht mal Bilder von einzelnen Leuten machen darf (die natürlich gerne für die Kamera posieren). Ach, ich könnte ewig weitermachen. Klar ist, solange nicht ein großer Name hinter einem steht und damit Geld fließt, ist die Pressefreiheit bei solchen Veranstaltungen wohl unter den „Zug“ (ohje, der war schlimm 🙂 ) geraten. *Tafta* *Tafta* *Taftaa*.

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