Wie lässt sich Audio in Onlinemedien nutzen? Zwei Beispiele, die man im weitesten Sinne als Audio-Slideshows bezeichnen kann:

FAZ.NET bringt ein Online-Feature über den Schriftsteller Martin Mosebach und sein neues Buch. Der Sprechertext (von Redakteur Fridtjof Küchemann selbst dem Mikrofon überantwortet) wird ergänzt durch O-Töne des Autors Mosebach, das ganze unterlegt mit Fotos, die über Zoomeffekte dynamisiert werden. Schön - wenn man vom leichten feuilletonimmanenten Schwurbel im Text mal absieht.

Deutlich unaufwändiger - und eigentlich eine Zweitverwertung - ist dieses Stück aus dem SZ-Magazin. Die Autorin Susanne Schneider liest darin eine Geschichte, die sie für das aktuelle Heft geschrieben hat. Dazu läuft eine Bilderstrecke durch - die allerdings nicht mit dem Text verknüpft ist. Aber auch diese pragmatische Aufbereitung gefällt mir: Dass das Stück nicht von einer professionellen Sprecherin gelesen wird, lässt es authentisch wirken.