Dass der Namensraum für Publikationen begrenzt ist, zeigt mir die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Die Wissenschaftsredaktion bloggt seit kurzem unter der Adresse planckton.de. Dazu schreiben die Neu-Blogger:

Der Name “Planckton” entstand zufällig bei einer Redaktionssitzung und war eher als Kalauer oder Wortspiel gedacht. Doch inzwischen gefällt er uns so gut, dass wir beschlossen haben ihn zu behalten. Zum einen als Referenz an den großen deutschen Physiker Max Planck, zum anderen, weil Plankton, griech. “das Umherirrende”, letztlich ein treffender Titel für ein Weblog, vor allem für ein Wissenschafts-Redaktionsblog ist.

Schönes Wortspiel, aber nicht neu. Damals, in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts, war Planckton auch der Name der Schülerzeitung am Max-Planck-Gymnasium in Delmenhorst. Den Sprung ins Online-Zeitalter hat diese Publikation allerdings nicht geschafft.