Die ehrenwerte Wissenschaftsgesellschaft DGPuK tagt zurzeit in Bamberg. Am Vormittag erzählt Wikipedia-Gründer Jimmy Wales von den Vorteilen frei und online verfügbaren Wissens. Abends entscheidet sich die Mitgliederversammlung dagegen, ein frei verfügbares Onlinejournal zu gründen. Stattdessen sollen die beiden Fachzeitschriften Publizistik und Medien & Kommunikationswissenschaft (Papieredition) dadurch gerettet werden, dass alle Mitglieder über deutlich höhere Mitgliedsbeiträge ein Zwangsabo bekommen.

Drumherum wird noch ein bisschen gejammert, dass die deutsche Forschung nicht international wahrgenommen wird. Ob da nicht ein gedrucktes Jahrbuch abhelfen könnte, das die besten Beiträge in Englisch rausbringt? Finanziert sich auch nur über ein Zwangsabo für die Mitglieder, klar.