Frankfurter Rundschau kommuniziert Tabloid

Die Frankfurter Rundschau kommuniziert ihren Lesern die Vorteile des Tabloidformats, in dem sie ab Monatsende erscheinen wird. Die Artikelserie ist hier online zu finden. Eine Preview auf das neue Kleinformat gibt es dort ebenfalls. Der Schritt zum Tabloid kann aus meiner Sicht nicht intensiv genug erklärt und diskutiert werden – zumal, wenn es sich in der Form um eine Premiere im deutschen Zeitungsmarkt handelt. Und wenn die Leser so skeptisch sind, dass sie zum Lineal greifen.

Interessant ist es in jedem Fall, welche Aspekte der Zeitungsnutzung im Leserfeedback zur Sprache kommen: Reicht das neue Format, um eine Flasche Wein darin einzuschlagen? Und was bedeutet das Tabloid für den Meerschweinchenkäfig? Ganz neue Perspektiven für die Zeitungsnutzungsforschung: Beschaffungsanträge für Weinvorräte, Tierversuche – das mit dem Lineal haben wir ja schon gemacht.

Was wir dabei in Trier in einer Rezeptionsstudie (am Menschen) zur Frage Broadsheet versus Tabloid herausgefunden wurde, erscheint voraussichtlich im Juli in den Special Reports der Ifra.

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